Kasachstan-Flop:

Bei unserem Ausflug zum See bei Ezik kamen 2 Männer zu uns, als wir am Ufer eines Gebirgsbaches sassen. Sie hatten Pferde dabei. Es waren Grenzbeamte, die die kirgisische Grenze zu bewachen hatten. Ihnen war wohl langweilig, und so forderten sie Veronika und mich auf, uns auf die Pferde zu setzen. Das taten wir dann auch, und bevor wir überhaupt daran denken konnten abzusteigen ging das Reiten schon los. Mein Reiter ritt voraus. Er fing dann auch gleich mir Galopp über die Kieselsteine an. Ich konnte Veronikas Pferd nirgendwo mehr sehen, und der Typ fing dann an rumzugrapschen. Ich sprang dann vom Pferd runter, wollte zu Fuss zurück aber er blockierte den schmalen Uferpfad mit dem Pferd. Also stieg ich wieder auf, er wollte mich dann zurückbringen. Wirklich nett war er dann zwar auch nicht, und als er an unsrem Rastplatz niemand von der Gruppe sehen konnte wollte er das Pferdd doch gleich noch mal in die andere Richtung lenken, aber da sprang ich dann wieder runter und konnte dann auch gut weglaufen, das Wasser war dort nicht mehr so tief. Veronika kam dann später mit ihrem Reiter wieder zurück. Er war nett geblieben. Man soll ja nix verallgemeinern, aber dieser Kasache hat mein Bild von Kasachstan dann doch eher negativ geprägt. Auf den Fotos mit den Männern ist er rechts zu sehen.

(c) Foto: Helmut Uttenthaler

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